Ravennaschlucht und Höllental

Hinterzarten-Hochmoor-Ravennaschlucht-Gasthaus Sternen und zurück

Am 23.06.2019 ging es per Bahn über Freiburg durch das Höllental nach Hinterzarten.

Das Wetter war sonnig und warm - genau das Richtige für 10 begeisterte Wanderer.

Auch mein Freund Markus war dabei und fungierte als Navigator, denn aus topographischen
Gründen musste die Tour umdisponiert werden und war deshalb größtenteils nicht erkundet.

An vielen Fahrradfahrern vorbei ging es zunächst ins Naturschutzgebiet Hinterzartener Moor
mit Wollgras und Orchideen. Danach liefen wir - mit Ausblicken auf die Sprungschanzen und den Feldberg -
hinauf auf 1005 müNN in Richtung Ödenbach bei Breitnau.

Dort konnte man am Baschihof einen schönen Bauerngarten bewundern.

Ab Ödenbach beginnt der Oberlauf der Ravenna-Schlucht.
Das Bächlein ist noch klein - dafür mit üppiger Flora wie beispielsweise der wilden Möhre,
die wir auch probierten.

Schmale feuchte Pfade führen dann hinunter vorbei an der Wirtschaft Ketterer zum Hofgut Sternen.
Dazwischen der tosende Bach, Wasserfälle, Leitern und schmale Holzbrücken.
Unten dann das 36 Meter hohe Eisenbahnviadukt der Höllentalbahn, das wir bereits befahren hatten.

Weiter gings noch ein Stückchen bergab zur St. Oswald-Kapelle, der ältesten Kapelle des Schwarzwalds (aus dem Jahr 1148).

Nun hatten wir uns die Einkehr im edlen Restaurant Sternen redlich verdient.
Dort war auch bereits Marie-Antoinette bei ihrer Fahrt nach Paris vorbei gekommen. Ein Bild erinnert noch an den historischen Augenblick.

Nach der Besichtigung des Wasserkraftwerks im Steigenhaus mit komplettem Glasdach ging es wann durch das Löffeltal mit mehreren Sägewerken wieder aufwärts nach Hinterzarten.

Da noch Zeit war, besichtigten wir die moderne Kirche St. Maria in den Zarten (Zwiebelturm und Kirchenschiff in Zeltform aus Beton)
sowie das wohl älteste Gasthaus Deutschlands, den Adler.

Damit war eine tolle Tour wieder viel zu schnell vorbei.
Ich hoffe, dass es allen so gut gefallen hat wie mir.